Templerkreuz Ordo Templi Templerkreuz

Ordo Templi (OT) Theoretisches und praktisches Konzept

(Vorentwurf)

 

Einleitung

Die Kirche befindet sich nach wie vor in der größten Krise ihrer Geschichte, und sie ist weit davon entfernt, zur einen Herde unter dem einen Hirten zu werden. Das Herz der Kirche und ihr eigentlicher Motor liegen in der Beziehung zu Jesus Christus, die im Laufe ihrer Geschichte ganz besonders in den Orden gepflegt worden ist. Leider konnte von ihnen aber das eigentliche christliche Erbe auch nur zum Teil erhalten und tradiert werden. Der Orden, der dieser Aufgabe möglicherweise noch am weitesten gerecht geworden ist, war der Templer-Orden. Auch bei ihm gab es allerdings, wie ansonsten auch bei der Kirche, eine äußere Geschichte und eine innere Strömung tiefer Spiritualität, die angesichts der beeindruckenden äußeren Imposanz gerade der Templer meist übersehen wird. Wenn überhaupt so wurden die urchristlichen Mysterien gerade von diesen mystischen Templern in Ehren gehalten. Ausgerechnet dieser Orden wurde tragischerweise von 1307 – 1314 Opfer des größten Irrtums und Fehlers der christlichen Kirche. Mit dem Untergang und der Vernichtung der Templer ließ sich der spirituelle Niedergang der Kirche von keinen noch so positiven Bemühungen mehr aufhalten und erreicht heute seinen traurigen Kulminationspunkt.

Seit 700 Jahren soll auf dem Friedhof des kleinen Pyrenäendorfes Gavarnie südlich von Lourdes an jedem 18. März eines Jahres ein Geistwesen zu sehen sein, das zu einem regelmäßigen nächtlichen Zeitpunkt dort erscheint, den Untergang der Templer betrauert und implizit darüber klagt, daß niemand da sei, der ihn wieder aufbaue. (F. Terhart, Die Wächter des Heiligen Gral, Kreuzlingen 1999, S. 215) Die Zeit scheint nunmehr reif zu sein, sich dieser ehrenvollen Aufgabe zu widmen. Am 12.3.2000 bat Johannes Paul II. vor aller Welt in Sankt Peter in Rom um Vergebung für die Dinge, die im Namen der Kirche in der Geschichte geschehen sind und alles andere als Zeugnisse für die Nachfolge Christi waren. Durch eine tiefere Spiritualität im Verlauf der Kirchengeschichte wäre ein solcher Akt nicht notwendig gewesen. Diese wiederzuerlangen wäre die Aufgabe des neuen Templerordens.

Dazu gehört der direkte prophetische Kontakt zu Jesus Christus und Gott-Vater, der tragischerweise seitens der Kirche meist als Konkurrenz empfunden wurde. In 1 Kor 12 - 14 ist von den Geistesgaben die Rede und insbesondere auch das Prophetentum findet darin seine besondere Erwähnung. Was zur Zeit des AT einigen wenigen Propheten vorbehalten war, das wird im Erbe Jesu Christi zur Aufgabe jedes einzelnen, wobei der Weg dorthin leider nur noch fragmentarisch von der christlich-mystischen Tradition erhalten werden konnte. Es wird also viel Pionierarbeit zu leisten sein. Der Tempel war von jeher der Ort, wo mit Gott kommuniziert worden ist. Jesus Christus war der erste, der sich selber zum Tempel Gottes erklärt hat, den er nach der Aufforderung an die damaligen Schriftgelehrten, ihn abzureißen, in 3 Tagen wieder aufbauen wollte. Es wird klar, daß zu solch einem Tempel auch mehr gehört als lediglich die Kommunikation mit Gott. Die gesamte Schöpferkraft symbolisiert sich in solch einem Tempel. Auch wenn er seitens der Geschöpfe niemals die gleiche Vollkommenheit und Herrlichkeit erreichen wird, so ist doch jeder, der sich auf den Weg der Nachfolge Jesu Christi begibt, dazu aufgerufen, nach besten Kräften ihm nachzueifern und sich selber auch zu einem solchen Tempel Gottes zu transformieren.

Die Schwelle zum 3. Jahrtausend ist überschritten, und die Weichen für die Zukunft sind zu stellen. Ein Christentum, das sich darum bemüht, dem ursprünglichen Auftrag Jesu Christi wieder gerecht zu werden und die Theose, d.h. die mystische Vereinigung mit Gott zu ermöglichen, wird nicht nur die größte Renaissance in Form eines wahrhaft kosmischen Christentums erleben, sondern es wird als solches auch zur einen Herde für alle werden.
Der neue Templer-Orden ist Garant für diesen Weg.

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Ziel

Das Ziel des Ordo Templi wird sein, der Menschheit und den einzelnen Menschen zu helfen, für das 3. Jahrtausend spirituell reif, d.h. praktisch eine wahrhaft kosmische Menschheit zu werden, die auf den kosmischen Christus hin unterwegs ist, wie es auch in der Heilig-Geist-Enzyklika vom 18. Mai 1986 von Papst Johannes Paul II. zum Ausdruck kommt und wie sie Teilhard de Chardin schon visionär gesehen hat, was bisher von Konservativen als „Modernismus“ mißverstanden wurde (Naturalisierung der Schöpferkräfte, des göttlichen Bewußtseins und der göttlichen Persönlichkeit mit der Konsequenz, in Jesus Christus lediglich einen bloßen Menschen zu sehen. Vgl. demgegenüber die Aussagen Yoganandas, als Vertreter des Hinduismus (!) – s.u. – und Stylianos Atteshlis - der „Magus von Strovolos“ (siehe das gleichnamige Buch von K. Markides, sowie vom gleichen Autor „Heimat im Licht“), einem der größten spirituellen Meister der Weltgeschichte, wobei von letzterem die Aussage stammt, daß früher oder später jeder Mensch in Jesus Christus den Logos anerkennen wird, was neben dem Erlösungscharakter u.a. ein höheres Glücksgefühl zur Folge hätte), andererseits in seiner prophetischen Dimension noch nicht richtig erkannt worden ist. Das höchste Ziel, das der Mensch erreichen kann, die Theose, d.h. die mystische Vereinigung mit Gott – der vollendete Tempel-, wurde bislang in der gesamten Kirchengeschichte von ganz wenigen, meist Unbekannten erreicht, wie z.B. Stylianos Atteshlis von Zypern. Der Templerorden bemüht sich also um spirituelle Pionierarbeit. Verlautbarungen werden nicht mehr nur die von der Kanzel sein, sondern durch die prophetische Nähe zum Schöpfergott wird es diesem selber möglich sein, in ständigem Kontakt zu seinen Geschöpfen zu stehen. Nicht mehr die einigen wenigen der Politik und Wirtschaft bestimmen dann von sich und ihrem diesseits orientierten Materialismus aus, was getan wird („What we say goes“), sondern die Entwicklung der Menschheit wird in engster liebevoller Verbindung mit ihrem Schöpfer stattfinden.

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Angestrebte Wirkung

Die Zeit ist reif für die Überwindung der größten Krise der Kirchengeschichte durch eine Renaissance des authentischen Christentums, das über Jahrhunderte und Jahrtausende verdrängt und verfolgt worden ist, die conditio sine qua non für das Christentum der Zukunft und den kosmischen Menschen des 3. Jahrtausends. Ein solches Christentum ist Universalreligion, also fähig, entgegen dem derzeitigen nicht nur konfessionelle Brücken zu überwinden, sondern auch religiöse. Die Offenbarung des Johannes verkündet für die Zukunft auf diesem Planeten die eine Herde unter dem einen Hirten. Die höchstentwickeltsten Vertreter anderer Religionen wie z.B. Yogananda oder Sri Yukteswar leben in engster Verbindung zu Jesus Christus und sogar zum Vater, möglicherweise zu letzterem sogar in einem engeren Verhältnis als das derzeitige Christentum. Sieht man in Jesus Christus den Schöpferlogos des Vaters, durch den alles geschaffen wurde, wird die Problemlosigkeit einer solchen Einstellung deutlich. Yogananda hat sogar Christuserscheinungen gehabt, wie er in seinem Buch „Autobiographie eines Yogi“ so eindrucksvoll schildert: „Aus seinen Augen strömte die Kraft, die Myriaden von Welten zusammenhält.“ Das könnte ein Christ nicht besser beschreiben.

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Durchführung

Es empfiehlt sich quasi eine Art Revolution von oben und unten, wozu Gespräche mit führenden Leuten der Kirche wie Bischöfen und dem Vatikan geführt werden müssen. Kontakte zu den „älteren Seelen“ werden dabei besonders helfen. Die volle Ausschöpfung der modernen Medienvielfalt wie Internet-Seite, Vorträge, Exerzitien, Publikationen, Herausgabe einer Zeitschrift, etc. werden für die entsprechende Breitenwirkung sorgen. Das Zusammenspiel von Spiritualität und Aktivität wird komplettiert durch Kontakte vor allem auch mit extraterristrischen Menschen und Wesen. Man beachte in diesem Zusammenhang das Wort von Padre Pio, einem der größten Heiligen der Kirchengeschichte, der auf die Frage nach Außerirdischen mal gesagt hat:** „Ja und? Möchtest du vielleicht, daß es sie nicht gäbe und sich die Allmacht Gottes auf diesen kleinen Planeten Erde beschränkte?! Möchtest du, daß es keine anderen Geschöpfe gäbe, die den Herrn lieben? ... Der Herr hat gewiß Seine Herrlichkeit nicht auf diesen kleinen Planeten beschränkt. Auf anderen Gestirnen wird es Lebewesen geben, die nicht gesündigt haben wie wir.“*(*Pater Pio als Lehrmeister, Herausgeber: La Casa Sollievo Della Sofferenza, in: San Giovanni Rotondo (Foggia), Italien, 1993, S. 221). Was wohl bedeuten soll, daß diese nicht in dem Maße gesündigt haben wie wir und uns in ihrer Entwicklung weit, vermutlich Millionen Jahre voraus sind. Wenn man bedenkt, was wir in den letzten hundert Jahren für eine rasante Entwicklung vollzogen haben, kann man sich vorstellen, was das bedeutet. Die Möglichkeit des Kontaktes mit den so genannten Außerirdischen setzt obendrein die conditio sine qua non der prophetischen Kommunikation, also ein wichtiges Etappenziel christlicher Spiritualität voraus. Wenn dieses erst mal erreicht ist, ergibt sichern solcher Kontakt ganz automatisch, da die göttliche Schöpfung nun mal größer ist, als sich das viele derzeit noch vorstellen können. Für die Kirche hätte das vor allem auch die Konsequenz, sich selber mehr als spiritueller Helfer denn als institutionelle Autorität zu sehen, was damit der Templerspiritualität entsprechen würde. Die kosmische Kommunikation ist die entscheidende Aufgabe des 3. Jahrtausends und relativiert das Leben auf diesem Planeten. Eine weitere Konsequenz und Voraussetzung dieser kosmischen Spiritualität ist die Praktizierung urchristlicher Mysterien. Dazu gehören prophetische Durchsagen während des Gottesdienstes durch Hellhören oder spirituelle Übungen wie Eksomatose als weitere kulminierende Programmpunkte, ebenso wie geistige Heilungen.

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Ordensregel

Eine äußere Disziplinierung kann niemals die notwendige innere ersetzen. Im Gegensatz zum traditionellen Templerorden, dessen objektive Lebensweise stark monastisch an den Zisterziensern orientiert war, bemüht sich der neue Templerorden um das Wesen des mystischen Zweigs des damaligen Templerordens und um möglichst große Effektivität der spirituellen Entwicklung und Weltgestaltung. Besser als das Chorgebet eignen sich dafür besondere spirituelle Übungen und Meditationen, wobei leider nur zum Teil auf die christliche Tradition zurückgegriffen werden kann, da die tiefere Spiritualität sich nie frei entfalten konnte und man heute deshalb auf Menschen angewiesen ist, die besser bei der spirituellen Entwicklung helfen können als die Schriften einer Teresa von Avila und eines Johannes vom Kreuz – mögen diese noch so sehr auch heute noch ihren Wert haben. Wie im übrigen das 2001 im Geheimarchiv des Vatikans wieder entdeckte Schriftstück von Chinon dokumentiert, gab es eine Fehlentwicklung des damaligen Ordens, der eine Absolution durch die päpstlichen Gesandten und Kardinäle erforderlich machte. Auch wenn sie vom Mitarbeiter des Vatikanischen Geheimarchivs Pier Paolo Piergentili wohlwollend als Freispruch für den Templerorden und die Irrwege als Gehorsamstests gewertet werden (siehe die kommentierenden Worte der Mappe „Documenta Vaticana, Der Orden der Tempelritter“, Archiv Verlag, Braunschweig 2006) steht man doch heute einigermaßen fassungslos vor solchen Irrwegen, die an der Schwelle zum 3. Jahrtausend eigentlich nur noch Unverständnis hervorrufen.

Die seiner zeitige, am Zisterzienserorden orientierte Spiritualität konnte vor solchen Irrwegen offensichtlich nicht bewahren. Der Herausforderung der speziellen Templerspiritualität war die traditionelle Zisterzienserspiritualität offensichtlich nicht gewachsen, ebenso wie der Orden selber. Mit der Kanalisierung der integralen Templermystik war aber im Grunde die gesamte „offizielle“ traditionelle Mystik völlig überfordert. Der Geist der Wahrheit wird an der Schwelle des 3. Jahrtausends an das urchristliche Potential anknüpfend neue Tiefendimensionen dafür erschließen. Immerhin: Das Schriftstück von Chinon entproblematisiert eine aktuelle erneute Anerkennung und Approbation des Templerordens. Auch wenn es bei näherer Betrachtung dem von Piergentili verliehenen Titel eines Freispruches nicht gerecht werden kann, eine Absolution und damit Rehabilitierung des Templerordens durch den damaligen Papst Clemens V. aus dem Jahre 1308 ist es allemal und als solche bezeichnet es sich auch selber (siehe S. 9 der deutschen Übersetzung).

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Dogmatische Aufarbeitung

Für den spirituellen Menschen ist ganz klar, daß eine Kirche, die sich in ihrer Geschichte nicht immer an spirituellen Maßstäben orientiert hat, das auch in den so genannten Dogmen zum Ausdruck bringt. Dabei muss allerdings auch festgestellt werden, daß trotz aller Irrwege der Hl. Geist die Kirche immer so weit geleitet hat, daß sich in ihren so genannten unfehlbaren Lehrsätzen für viele kritische Geister erstaunlicherweise keine Irrtümer eingeschlichen haben. Beispielsweise würde ohne den Glauben, bzw. das Wissen um die Auferstehung Jesu Christi und ohne dessen Göttlichkeit das Christentum seine Authentizität einbüßen. Es gehört aber zu den Kriterien des 3. Jahrtausends und einer wachsenden Nähe zum Schöpfer, daß die göttlichen Schöpfungsgesetze immer besser verstanden werden. Bezeichnenderweise wird Dogmatik deshalb auch als die Kunst des Möglichen bezeichnet, d.h. die Begrifflichkeit des Glaubens zum Ausdruck zu bringen, solange noch keine bessere gefunden werden kann. So sehr wie man sich davor hüten muss, auch die fundamentalen Wahrheiten als zeitbedingt zu betrachten, so darf nicht übersehen werden, daß der Mensch immer tiefer in die göttliche Wahrheit ein dringt und das dann auch entsprechend auf den Begriff bringt. Oftmals müssen auch Zeitumstände beim Zustandekommen eines Dogmas berücksichtigt werden. Für kein anderes Dogma gilt das mehr zu berücksichtigen als bei dem der so genannten Seelenwanderungslehre oder allgemeiner als Reinkarnation bezeichnet. Kein Dogma, oder besser gesagt die Fehlinterpretation dieses Dogmas, blockiert in solchem Maße die notwendige Entwicklung der Spiritualität im 3. Jahrtausend wie der vermeintliche Glaube, die Reinkarnation sei auf dem 5. Allgemeinen Konzil von Konstantinopel 553 aus dem Glauben der Kirche verbannt worden. Eine nähere Aufschlüsselung der Wortwahl kommt ähnlich wie im Dogma von der Erschaffung Adams und Evas als erste Menschen zu ganz anderen Ergebnissen. Vor allem dieses Dogma betreffend wird also durch den neuen Templerorden auch dogmatische Arbeit zu leisten sein. Dabei gilt es festzustellen, daß die Zahl der Theologen, die hier Handlungsbedarf sehen, erfreulicherweise ständig wächst. Des weiteren wird eine Rehabilitierung der so genannten Apokryphenschriften, die teilweise dadurch ab klassifiziert wurden, daß auf den entsprechenden Konzilien möglicherweise nicht nur der Heilige Geist für die Unterscheidung der Schriften gesorgt hat, bei einer traditionsorientierten Verankerung hilfreich sein.

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Vom Glauben zum Wissen

Glauben an Jesus Christus bedeutet vor allem Kreuzesnachfolge. Je sicherer der Glaube, desto intensiver die Nachfolge – zu dieser Feststellung kam bereits W. Pannenberg (Offenbarung als Geschichte, Göttingen 1965, S. 101). Glaube darf also nicht verwechselt werden mit Agnostizismus, der dann gar noch tabuisiert wird. Dieser Fehler geistert jedoch durch die gesamte Kirchengeschichte, wobei man sich eifrig auf den ungläubigen Thomas und das Herrenwort "selig die nicht sehen und doch glauben" berufen hat. Für diejenigen, die mit ihrem Glauben noch nicht so weit entwickelt sind, bedeutet es durchaus einen Fortschritt, etwas zu glauben ohne zu wissen. Aber die spirituelle Entwicklung geht weiter und darüber hinaus. Ein solcher Glaube wäre nämlich durchaus agnostisch und den Agnostizismus für sakrosankt zu erklären mit Sicherheit nicht im Sinne Jesu Christi, der seine geschöpflichen Brüder einmal sogar als latente Götter bezeichnet (Jo 10,34). Die Überwindung des Agnostizismus ist auf dem Weg zu solchem Bewußtsein eine der untersten Übungen. Das Wissen und die Kenntnis der höheren Schöpfungsgeheimnisse beinhalten z.B. den Nachvollzug der Auferstehung Jesu Christi in der Eksomatose. Die bewußte Trennung vom physischen Körper in den Seelenreisen der AKE charakterisiert außerdem den Eintritt in die spirituelle Meisterschaft, die Voraussetzung für den langen Weg, an dessen Ende die Theose wartet.

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Wissenschaftliche Tätigkeit

Die wissenschaftliche Zukunft beruht auf der Zusammenarbeit mit den transpersonalen Fähigkeiten, die ihrerseits die Zielvorgaben und die Wegbegleitung bilden. Der Templerorden wird sich für diese neue Art und Weise, wissenschaftlich tätig zu sein, einsetzen. Natur- und geisteswissenschaftlich könnten so ungeheure Fortschritte gemacht werden, wenn man sich von höheren Dimensionen inspirieren läßt.

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Weitere Tätigkeitsbereiche

Bislang aus der öffentlichen Diskussion ausgeklammerte Themen mit systemsprengender Wirkung gehörten längst entsprechend gewürdigt. Dazu gehören die Aufklärung über kosmische freie Energie und alternative zinsfreie Wirtschaftsordnungen, gesunde, vegetarische Ernährung sowie parapsychologische Forschungsergebnisse. Das Leben nach dem Tod ist z.B. seit über 100 Jahren wissenschaftlich bewiesen (vgl. A. Aksakow, Animismus und Spiritismus, Leipzig 1894, 2. Aufl.; aktuelle Literatur vor allem W. Schiebeler, Zeugnis für die jenseitige Welt. Eine Darstellung der Erfahrensbeweise. Bericht eines Physikers, Neuwied 1989), was von der Kirche als Verifizierung ihrer Dogmatik überhaupt noch nicht begriffen wurde.

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Diplomatie

Schon der heilige Paulus ist seinen eigenen Worten gemäß seinerzeit den Römern ein Römer und den Griechen ein Grieche geworden. Der spirituelle Entwicklungsgrad der Menschen ist unterschiedlich. Bislang wurde in der Kirchengeschichte ein spirituelles Kindergartenniveau zum permanenten und absoluten Maßstab erhoben, das zu übersteigen geradezu als illegitim angesehen wurde. Das hat geschichtliche Parallelen. Im Urchristentum war es die so genannte Gnosis, die als der gefährlichste Feind der jungen Kirche angesehen wurde, und zwar aus dem Grund, weil die offizielle Kirche eben nicht über den direkten prophetischen Kontakt nach oben verfügte so wie die Gnostiker, die teilweise spirituell eine Art Elite darstellte. Die Kritik an der vermeintlichen Selbsterlösung bekommt von daher einen höchst bedenklichen Charakter.

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Lebensweise: Ordenshaus

Fürs erste könnte angesichts der geringen Mittel bestenfalls ein entsprechendes Haus gemietet werden. Wie man an den Ashrams in Indien sieht, ist es jedoch keinesfalls anachronistisch, auch heute noch in so genannten „Klöstern“ zusammenzuleben. Spiritualität bekommt hier durch das Zusammenleben eine zusätzliche große Dynamik und spornt gegenseitig zu entsprechenden Entwicklungen an. Ein besonderer Reiz kann dabei auch durch einen Altersunterschied gegeben sein, wenn Jüngere in Älteren ein Vorbild erkennen können und diese ihre spirituelle Kompetenz wie ein Guru weitervermitteln. Das gab es bereits in den Prophetenschulen des Alten Testaments und wurde erstaunlicherweise von der Kirche nie im gebührlichen Maß aufgegriffen. Man denke nur an die beeindruckende Schilderung des Lebens des Propheten Elias und seines Schülers Elisa (1 und 2 Kön)

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Lebensweise: Gelübde

Man kann zu Eugen Drewermann stehen wie man will: Ohne Zweifel hat er das Verdienst, neurotische Fehlentwicklungen in der Spiritualität der Kirche aufgedeckt zu haben. Dabei wurden vor allem die Ordensgelübde Armut, Keuschheit, Gehorsam reichlich mißbraucht. Deshalb böte sich von daher wohl eher eine Lebensweise an, die sich z.B. an Philipp Neri orientiert, der in seinem Oratorium ganz ohne Gelübde auskommt. Zweifellos haben die traditionellen Gelübde, wenn man sie richtig versteht, auch heute noch ihren Sinn. Die Frage, ob der neue Templerorden auch die traditionellen Gelübde haben wird, ist derzeit noch nicht entschieden. Sollte er sich jedoch dazu entscheiden, wird auf jeden Fall eine Interpretation notwendig sein, die die spirituelle Entwicklung und damit die Nachfolge Jesu nicht blockiert, sondern fördert. Es muss also darauf geachtet werden, daß es nicht zu einem neurotischen Moralismus kommt, sondern daß die innere Disziplin, ohne die keine spirituelle Entwicklung möglich ist, ausgebildet wird.

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Lebensweise: Vegetarische Lebensweise

Die Ernährung ist entsprechend der Templer-Spiritualität natürlich vegetarisch. Allerdings soll hier kein Zwang ausgeübt werden, sondern das Prinzip der menschlichen Entwicklung hier wie auch sonst Anwendung finden.

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Spezifikum der Templer-Spiritualität

Die Templer waren Priester und gleichzeitig Soldaten und somit konfliktfähige wehrhafte Männer. Offenbar hat sich bei ihnen aber ebenfalls die Virilität in äußeren Aggressionen wie den Kreuzzügen korrumpiert. Die Templer standen also auch in einer jahrtausendelangen verhängnisvollen Tradition – ausgenommen vermutlich der stillere, spirituelle Zweig des Ordens -, die irrtümlicherweise Männlichkeit nur auf dem Schlachtfeld zu erringen glaubte. „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ (Dan Millman, Der Pfad des friedvollen Kriegers, München 1998) ist ein anderer und entspricht wohl eher der Spiritualität des 3. Jahrtausends. Die Spiritualität des heutigen Christentums ist nach E. Neumann von einer uroborischen Mystik gekennzeichnet, die von infantilen Ohnmachtsgefühlen beherrscht wird, einem Gefangen sein in der großen Urmutter (E. Neumann, Kulturentwicklung und Religion, Frankfurt/M. 1978, S. 127ff). An die Stelle der eigenen Ganzheit tritt die Unbestimmtheit der Gruppe. Die aktive mystische Vereinigung mit dem Ursprung kommt jedoch über ein Wunschdenken so lange nicht hinaus, als das männliche Element nicht die erforderliche autonome Selbstentwicklung und die Befreiung aus der Ununterschiedenheit der Sozietät und ihrer Konventionen bewirkt. Im Hinduismus heißt es bezeichnenderweise: Wer vollkommen sein will, muss den Linga verehren (E. Monick, Die Wurzeln der Männlichkeit, München 1990, S. 36). Das setzt die Gesundung der männlichen Psyche nach jahrtausendelanger Korrumpierung voraus und die Fähigkeit, sich auf das Weibliche einzulassen, ohne von ihm verschlungen zu werden und ohne es angstvoll unterdrücken zu müssen. Nur eine Symbiose von Yin und Yang wird die Theose erreichen. Hilfreich auf diesem „Do“ (jap. Weg) könnten durchaus die östlichen Kampfsportarten sein (der Autor dieser Zeilen ist selbst Inhaber des 4. DAN des klassischen zen-buddhistischen Karate).

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Patriotismus

Aus der spezifischen Templer-Spiritualität ergibt sich auch die Verehrung für die schöpfungsmäßige Herkunft des Menschen. Sri Aurobindo: Gott will im Volke geboren werden (O. Wolff, Indiens Beitrag zum neuen Menschenbild, Hamburg 1957, S. 102). Eine kosmisch orientierte Welt kann nur dann entstehen, wenn die Individualität der einzelnen Völker gewahrt bleibt und sich mit steigendem spirituellem Bewußtsein – parallel zum persönlichen Bewußtsein - vertieft. Rudolf Steiner spricht hier z.B. von der Mission der einzelnen Volksseelen (R. Steiner, Die Mission einzelner Volksseelen, Dornach 1974). Je größer das spirituelle Bewußtsein, um so deutlicher wird diese jeweilige Aufgabe den anderen Völkern gegenüber.

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Unterhalt

Der heilige Don Bosco wußte oftmals nicht, wie er mit seinem bescheidenen Priestergehalt seine 300 – 600 Straßenjungen am nächsten Tag ernähren sollte, bis dann oftmals im letzten Augenblick die rettende Hilfe angeboten wurde. Es gehört zu den Eigenschaften des spirituellen Menschen, auch Danke sagen zu können. Jede Arbeit ist ihres Lohnes wert. Der Bauer sorgt für die Nahrung, der Fahrer für den Transport, der Politiker für die Organisation und der spirituelle Mensch für die spirituellen Grundlagen des Lebens überhaupt. Die Entlohnung bei letzterem erfolgt dabei in der Regel dadurch, daß erkannt wird, daß ohne die entsprechende Pflege der Spiritualität und deren im angestrebten Idealfall spirituell höher entwickelten Vertreter das menschliche Leben sichrückentwickeln würde. Je nach den entsprechenden Rückhalten des Ordens könnten dabei auch spirituelle Hilfestellungen des Ordens in der Lebensberatung, durch Wochenendseminare und Exerzitien etc. auf einem entgeltlichen Minimum praktiziert werden, damit eine möglichst große Breitenwirkung erzielt werden kann. An sich sollte aber vor allem durch die spirituelle Arbeit mit Leitern der Kirche wie Priestern und Bischöfen die Wertschätzung des Ordens so groß sein, daß sein Fortleben von allgemeinem Interesse ist und durch entsprechende Zuwendungen gewährleistet wird. Nach der Zeitenwende, die hoffentlich jetzt bald abgeschlossen sein wird, dürfte auf Grund des dann allgemein erreichten spirituellen Niveaus die Bedeutung eines an den Prämissen des 3. Jahrtausends arbeitenden Ordens im Gegensatz zum jetzt noch nicht abgeschlossenen Kaliyuga so offensichtlich sein, daß man sich mit Sicherheit dann keine Sorgen mehr um seinen Erhalt zu machen braucht. Es geht derzeit eigentlich nur noch darum, die kurze Zeit bis dorthin zu überleben.

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